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Selbsthilfeförderung der Krankenkassen

Aktuelle Informationen zur Selbsthilfeförderung der Krankenkassen
(Stand: Dezember 2016)

Die Grundlagen der Selbsthilfeförderung
Selbsthilfegruppen aus dem Gesundheitsbereich können bei den gesetzlichen Krankenkassen eine finanzielle Unterstützung beantragen. Grundlage dieser Förderung ist der jetzige § 20h (ehemals § 20c) im Sozialgesetzbuch V sowie die Grundsätze des GKV-Spitzenverbandes zur Förderung der Selbsthilfe vom 10. März 2000 in der Fassung vom 17. Juni 2013.

Diese Grundsätze sind in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Krankenkassen auf Bundesebene sowie den maßgeblichen Spitzenorganisationen der Selbsthilfe entstanden. Mit der Neufassung soll die Selbsthilfeförderung in Deutschland transparenter werden, um die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfegruppen und -einrichtungen sowie den Krankenkassen weiter zu stärken.

Bei der Selbsthilfeförderung wird zwischen der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung (Pauschalförderung) und der krankenkassenindividuelle Förderung (Projektförderung) unterschieden.

Gegenstand der Pauschalförderung sind im weitesten Sinne die laufenden Kosten der Gruppenarbeit. Die Kassen fördern diese Kosten gemeinsam und stimmen sich diesbezüglich ab. Selbsthilfegruppen stellen für die pauschale Förderung einen Förderantrag bis zum 31. März 2017 an die federführende regional zuständige Krankenkasse. In Krefeld ist dies im Jahr 2017 die

AOK Rheinland / Hamburg
Angelika Müller
Oberstr. 33, 41460 Neuss
Tel. 02131 / 293-302
Mail: angelika.mueller@rh.aok..de



Die Projektförderung bezieht sich auf einzelne inhaltlich abgegrenzte Aktionen. Anträge hierfür sollten möglichst zu Beginn des Kalenderjahres gestellt werden – grundsätzlich ist die Antragstellung jedoch jederzeit möglich. Diese Projektförderung ist wie bisher grundsätzlich individuell bei den einzelnen Krankenkassen vor Ort zu beantragen.

Wichtig: Die Ersatzkassen HEK, KKH, die Techniker Krankenkasse, die ESSO BKK und die BKK RWE und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) haben sich entschieden ihre Projektfördermittel komplett der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung zur Verfügung zu stellen.
Bei diesen Krankenkassen bitte keinen Projektantrag stellen!!

Hier die Adressen der Krankenkassen, die Projekte fördern:

AOK Rheinland/Hamburg
Angelika Müller
Oberstr. 33 41460 Neuss
Tel.: 02131 / 29 33 02 Fax: 02131 / 29 35 52 Mail: angelika.mueller2@rh.aok.de

BKK ARGE NRW (BAN)
c/o VIACTIV Krankenkasse
z. Hd. Herrn Dirk Ebertz
Willy-Brandt-Platz 3 46045 Oberhausen
Tel.: 0208 / 88046-1077

DAK-Gesundheit
Holger Heynckes
St. Anton Str. 69-71, 47798 Krefeld
Tel.: 02151 / 56983-0
Mail: holger.heynckes@dak.de

Knappschaft
Susanne Ricking
Knappschaftstr. 1 47441 Moers
Tel.: 02841 / 103-140 Mail: susanne.ricking@kbs.de

Antragsformulare für beide Arten der Selbsthilfeförderung und weitere Informationen dazu, was und wie gefördert wird sowie zu den Grundlagen der Selbsthilfeförderung finden Sie auf der Internetseite www.gkv-selbsthilfefoerderung-nrw.de.

Bitte verwenden Sie auf jeden Fall die aktuellen Antragsformulare für das Förderjahr 2015. Wichtig dabei ist, dass die Anträge von zwei Mitgliedern der Selbsthilfegruppe unterschrieben werden müssen.

In den Antragsformularen sind auch Vordrucke für Verwendungsnachweise enthalten. Bitte verwenden Sie immer den für das entsprechende Förderjahr vorgesehenen Vordruck. (Wenn Sie den betreffenden Vordruck nicht mehr haben, können Sie ihn bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle anfordern.)
Bei der Pauschalförderung kann der Verwendungsnachweis für das vergangene Förderjahr mit dem neuen Antrag an die aktuell federführende Krankenkasse geschickt werden. Bei der Projektförderung wird er an die jeweils fördernde Krankenkasse geschickt. Belege bitte nicht mitschicken, aber sechs Jahre aufbewahren.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an uns, wir beraten Sie gern:
Selbsthilfe-Kontaktstelle Krefeld
Tel.: 02151 / 961 90 25
E-Mail: selbsthilfe-krefeld@paritaet-nrw.org

 



 
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